Arbeiten mit 50  

 

 

 

Deutschland Dunkelland 
Nach der Finanzkrise kommt die hausgemachte Energiekrise
Udo Ulfkotte
In keinem anderen europäischen Land ist Elektrizität so teuer wie in Deutschland: Schon jetzt bestehen 40 Prozent des Strompreises aus Zwangsabgaben und Steuern – zugunsten erneuerbarer Energien. Aus dem optimistischen Zukunftsszenario von Sonnen- und Windenergie wird in Deutschland in absehbarer Zeit ein Horrorszenario. Denn mit jeder neu installierten Solarzelle und mit jedem Windrad steigen zwangsweise die Strompreise – bald schon werden sich viele Menschen immer weniger Strom leisten können. Das ist absehbar. Die Erleuchtung durch erneuerbare Energie findet dann für Millionen Menschen in Deutschland im Dunkeln statt.
16 Euro hat ein Hartz-IV-Empfänger monatlich für Strom zur Verfügung. Laut Warenkorb. Das ist weit weniger als die Hälfte dessen, was ein durchschnittlicher Bürger tatsächlich an Energie benötigt. Rund acht Millionen Menschen – zehn Prozent der Bevölkerung – leben derzeit in Deutschland von Hartz-IV; Tendenz steigend. Und viele Politiker wollen den von ihnen als angeblich »faule« Hartz-IV-Empfänger titulierten bedürftigen Menschen nach der Wahl sogar noch die Zuwendungen drastisch kürzen. Darin sind sich viele Bundestagspolitiker einig. Sie übersehen dabei, welchen sozialen Sprengstoff sie damit in einem Land schaffen, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Beim Arbeitslosengeld II werden im Rahmen der Erstattung der Unterkunftskosten die Stromkosten nicht ersetzt. Sie müssen aus der Regelleistung von derzeit 359 Euro monatlich bestritten werden.  Wer den Fernseher lange laufen lässt, der hat bald keinen Strom mehr zum Kochen. So einfach ist das aus der Sicht der Politik.
Nun sind die Kosten für Benzin, Heizöl, Erdgas und Strom allerding seit dem Beginn der Finanzkrise erheblich billiger geworden. Aus der Sicht der Kunden scheinen die Energieversorger somit wie ein Fels in der Brandung der Wirtschaftskrise zu stehen. Doch die international tätige Management- und Unternehmensberatung A.T. Kearney hat schon im Februar 2009 eine Studie erstellt, die für deutsche Verbraucher ein eher düsteres Szenario skizziert. Sie ist keine Auftragsarbeit politischer Interessengruppen oder Unternehmen. Sie wurde nur intern zur Marktanalyse erstellt.
Das Ergebnis ist aus Sicht der Verbraucher alarmierend: Weil viele Investitionen ausgeblieben sind, müssen die Energiepreise in Deutschland schon bald drastisch steigen. Die Studie Von der Finanzkrise zur Energiekrise sagt eine Erhöhung der Strompreise für die Zeit nach dem Ende der Rezession »um mehr als 50 Prozent« voraus. Das wird acht Millionen Hartz-IV-Empfänger ebenso schwer treffen wie Millionen Rentner und all jene, die am Existenzminimum leben. 
Die Politik baut derweilen auf alternative Energien. Die sind angeblich unsere Zukunft. Deutschland wird überschwemmt mit Solarzellen, die zu Ramschpreisen in Asien gebaut wurden. Deutschland erlebt wie kein anderes Land der Welt einen Solar-Boom. Ein Boom inmitten einer wirtschaftlich angeschlagenen Zeit – das klingt doch zunächst einmal positiv. Dummerweise gibt es gemäß dem EEG-Gesetz den garantierten Abnahmepreis für Strom aus Solarzellen. Je mehr Photovoltaik-Module in Deutschland installiert werden, umso mehr müssen die Stromkunden für Elektrizität zahlen. Denn die garantierten Abnahmepreise für Solarenergie werden einfach auf die nichtsahnenden Kunden umgelegt. Und die Strompreise für den Endverbraucher werden zeitversetzt mit jedem installierten Solarzellen-Modul steigen. Der Solar-Boom beschert den Verbrauchern also eine absehbare Kostenlawine. Freuen Sie sich also, wenn Dach für Dach mehr
Solarenergie produziert wird. Sie zahlen das ja schließlich aus Ihrem Geldbeutel.
Der Solarzellen-Boom vernichtet allerdings Arbeitsplätze – zumindest in Deutschland. Und er schafft neue Arbeitsplätze in Asien. Die Solarzellen-Hersteller in Deutschland fordern jetzt sogar schon Schutzzölle. Derweilen verspricht SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (wie auch zuvor Umweltminister Gabriel) den Menschen dreist weiterhin Millionen neue Arbeitsplätze auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien – während parallel schon in großem Umfang die Entlassungen in der Branche geplant werden.
Aber nicht nur bei den Solarzellen sieht es düster aus. Auch bei der Windenergie. Mehr als 20.000 Windräder gibt es schon in Deutschland. Sie stehen zumeist in Umweltschutzgebieten (FFH-Gebiete). Was viele nicht wissen und was der Bevölkerung verschwiegen wird: Jedes Windrad braucht ein Fundament. Und das ist aus Stahlbeton. Ein modernes Windrad hat einen nicht sichtbaren, unterirdischen Stahlbetonfuß, für den Lkw-Kolonnen des Nachts und im Morgengrauen den Beton heranfahren: Bis zu 10.000 Tonen Beton werden derzeit pro Windrad-Fundament in den Boden gekippt – das sind rund 4.000 Kubikmeter. Dann kommt schnell Erde darüber. Der Umwelt-Frevel soll für den Durchschnittsbürger ja nicht erkennbar sein. Millionen Tonnen Stahlbeton haben die Befürworter der angeblichen »Umweltschutz-Ideologie« schon in die Umwelt kippen lassen. Der Umwelt zuliebe werden Umweltschutzgebiete mit Millionen Tonnen Stahlbeton unterirdisch versiegelt. Für künftige Generationen werden sie
absurde Mahnmale des Irrsinns der Politiker unserer Zeit sein. Doch auch oberhalb der Erdoberfläche halten Windräder nicht, was sie in bunten Prospekten versprechen: In Wahrheit sind sie eine Luftnummer. Und die kommt die Steuerzahler bald teuer zu stehen.  
Aber eine künftige Generation kann ja auf die gewaltigen Betonklötze, die grüne Umweltschweinchen überall in deutschen Landschaften in den Boden eingegossen haben, künftig Plaketten mit den Namen all jener Umweltverbrecher einlassen, die in angeblich grünen Parteien und »Umweltgruppen« jubelnd dafür gesorgt haben, dass eine künftige Generation ein gewaltiges Umweltproblem haben wird: Die Entsorgung von vielen Millionen Tonnen Stahlbeton wird nämlich mehr Energie kosten, als die Windräder jemals während ihrer Laufzeit erzeugt haben werden. 
Viele Fakten werden Ihnen von der Politik und von den Herstellern alternativer Energien verschwiegen, denn Sie oder Ihre Kinder zahlen ja schließlich irgendwann als Steuerzahler dafür. Würde man die Tatsachen kennen, kein vernünftig denkender Bürger würde mehr Solarzellen oder Windräder in seiner Umgebung haben wollen.
Grüne Umweltschmutzgruppen haben noch viel mehr Umweltfrevel zu verantworten: Lesen Sie die ganze Horror-Geschichte über die verschwiegenen Hintergründe des Umwelt-Gaus und steigender Strompreise dank alternativer Energien in der aktuellen Ausgabe von KOPP-
 

 

 

 Der ganz normale

EU - Wahnsinn!

 

 

Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet Seilbahngesetz

Wie gebügelt, so platt ist das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Trotzdem musste der Landtag jetzt ein Seilbahngesetz verabschieden - weil es die EU so wünschte.

In den Alpen sind Gondeln, wie hier in Latemar, ja nichts besonderes
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Skicenter Latemar / GMS

In den Alpen sind Gondeln, wie hier in Latemar, ja nichts besonderes

Mecklenburg-Vorpommern ist äußerst vielseitig. Es gibt eine Küste und schöne Strände und viele, viele Seen. Was es nicht gibt sind Berge - die höchste Erhebung misst gerade mal 179 Meter über dem Meeresspiegel. Trotzdem hat das Bundesland seit heute ein Seilbahngesetz. Das muss so sein, weil die EU-Kommission es so verlangt hat.

Die Ausfertigung des 35 Seiten starken Gesetzeswerkes habe einen hohen bürokratischen Aufwand erfordert, viele Leute seien beschäftigt worden, sagte Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD) heute am Rande der Landtagssitzung. Jetzt ist im "LSeilbG", das ist das Kürzel für das bürokratische Ungetüm, in 32 Paragrafen der ordnungsgemäße Umgang mit Seilbahnen geregelt.

 

Sogar im brasilianischen Rio de Janeiro gibt es eine Seilbahn
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DPA

Sogar im brasilianischen Rio de Janeiro gibt es eine Seilbahn

Hätten die Nordlichter in Mecklenburg-Vorpommern die Anforderung der EU ignoriert, wäre ein Zwangsgeld von 791.000 Euro fällig gewesen. Täglich wohlgemerkt.

 

Was eine Seilbahn ist und was nicht, ist in den Vorgaben der Europäischen Kommission nachzulesen. "Seilbahnen sind Anlagen für den Personenverkehr aus mehreren Bauteilen, die geplant, gebaut, montiert und in Betrieb genommen werden, um Personen zu befördern."

 

Und selbst Hannover befördert Expo-Besucher in fliegenden Kabinen
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AP

Und selbst Hannover befördert Expo-Besucher in fliegenden Kabinen

Zwar gibt es in Mecklenburg-Vorpommern zwei Wasserskianlagen - die sind von dem Gesetz jedoch ausgenommen. Der Betreiber der Anlage in Zachun, Jochen Rauhut, hatte sich bereits vor Wochen rückversichert. Gegenüber SPIEGEL TV sagte er damals, die Richtlinie betreffe seine Anlage nicht, denn es sei "eine Sportanlage. Wir ziehen nur Menschen, aber wir befördern keine Menschen".

 

Unklar war zunächst auch, ob die Sommerrodelbahn Malchow unter das Gesetz fallen könnte - immerhin werden Menschen dort auf einen 30 Meter hohen Hügel gezogen. Aber die Beförderung erfolgt auf Rollschlitten mit einer Stahltrosse: "Das ist ein Schlepplift", sagte Jörg Dietzel von der Rodelbahn gegenüber SPIEGEL TV. Also auch keine Seilbahn.

 

Warum sollte man dann nicht an der Ostsee, bei Warnemünde zum Beispiel, eine Bahn bauen?
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DPA

Warum sollte man dann nicht an der Ostsee, bei Warnemünde zum Beispiel, eine Bahn bauen?

Minister Ebnet rechnet trotz des nun bestehenden Gesetzes nicht damit, dass in seinem Land nun plötzlich Seilbahnen gebaut werden. Durch so ein Gesetz komme auch kein bisschen Bayern in den Nordosten. "Wir können durch ein Gesetz zwar beschließen, dass die Alpen in Mecklenburg-Vorpommern liegen, aber deswegen sind sie noch lange nicht hier."

 

 Quelle: Spiegel


 
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